Starte mit kleinen, schmerzfreien Nackenkreisen, dann ziehe die Schultern nach hinten unten und spüre die Schulterblätter gleiten. Stelle dir eine unsichtbare Welle durch die Brustwirbelsäule vor: sanftes Beugen, Strecken, Rotieren. Hände an den Rippenkorb legen, ruhig durch die Nase atmen. Spüre, wie Wärme entsteht und der Kopf klarer wird. Zweimal wiederholen, dann kurz ausschütteln, freundlich weiterfließen, ohne zu forcieren.
Zeichne große Kreise mit den Hüften, erst langsam, dann etwas größer, immer kontrolliert. Verlage das Gewicht, spüre die Fußgewölbe. Rolle die Knöchel, pumpe sanft die Waden, hebe abwechselnd die Fersen. Füge einen weichen Ausfallschritt hinzu, Knie über Fuß, Becken lang. Atme gleichmäßig, halte Spannung im Bauch. Dieses Fundament nimmt Trägheit aus den Beinen und verleiht dem Gang neue Elastizität.
Gehe in den Ausfallschritt und öffne den Oberkörper zur vorderen Seite, Blick über die Hand. Wechsle dynamisch, zwei bis drei Wiederholungen pro Seite. Lasse dich in eine lockere stehende Vorbeuge sinken, beuge die Knie, rolle Wirbel für Wirbel auf. Abschließend strecke dich lang zur Decke, atme tief ein, spüre Raum in Brust und Hüften. Kurze Pause, dann noch eine fließende Runde genießen.